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Unterwegs in Osnabrueck: Baan Thai (Lechtingen)

Die Osnabrücker Leser unter euch werden sagen: Kenn ich, da war ich schon oft! Tatsächlich besuche auch ich das Baan Thai im Stadtteil Lüstringen seit vielen vielen Jahren wenn ich mal wieder in der alten Heimat bin, zudem gehört dieses originelle Restaurant zu den ersten kulinarischen Erfahrungen, die ich mit meiner Lieblingsküche gemacht habe.
Was bei vielen thailändischen Restaurants für europäische Augen kitschig wirkt (ich spreche von einer traditionellen Einrichtung mit Geisterhäuschen, Bilder der Königsfamilie usw.) haben die Inneneinrichter im Baan Thai tatsächlich geschmackvoll umsetzen können. Es ist gemütlich und das Restaurant versprüht eine entspannende Atmosphäre. Zudem ist der Service freundlich. Der erste Eindruck passt!

Baan_thai_tiny

Vorweg gibt es zusammen mit der umfangreichen Speisekarte einen kleinen Pflaumenschnaps – ein Zugeständnis an europäische Erwartungen an ein asiatisches Restaurant mag man vermuten… Uns zumindest schmeckts! Sehr löblich erwähnt sei übrigens an dieser Stelle die nette Beratung der jungen Dame, die uns bedient hat. Letztendlich haben wir alle eine andere Wahl als ursprünglich geplant getroffen – ihre Beratung zum Schärfegrad sei Dank – aber es war auch alles wirklich gut!
Die Karte umfasst neben Vorspeisen wie Som Tam Thai (grüner Papayasalat) oder Lab Nüa (scharfes Rinderhackfleisch) eine große Bandbreite bekannter Hauptgerichte, die dem Original im fernen Osten in nichts nachstehen. Bei unserem letzten Besuch habe ich mich erstmals an den frischen Fisch getraut (normalerweise nehme ich immer das superscharfe Rind mit Chili, Knobi und Thaibasilikum, Nüa Pad Gra Prau). Es gab also dieses Mal eine frische Forelle mit Ingwer (Pla Lui Suan), nach Thaiart im Ganzen frittiert. Als i-Tüpfelchen mit Erdnüssen bestreut. Wirklich gut! Wir platzieren im Baan Thai immer alles für alle in der Mitte, weshalb wir uns auch noch eine Ente mit Chili und Cashews (Ped Pad Med Ma Muang) sowie ein klassisches rotes Thaicurry haben schmecken lassen.
Wer jetzt sagt: da muss ich auch mal hin, dem empfehle ich vor allem am Samstag eine frühe Reservierung. Wir haben schon Wochenenden erlebt, in denen wir auch mit zweiwöchiger Voranmeldung keinen Platz mehr bekommen konnten.

http://www.restaurant-baan-thai.de//
Poststr. 2
49086 Osnabrück-Lüstringen
0541-38 48 77

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Unterwegs in Berlin: Jimmy Woo (Neukoelln)

Ach ja. Schön war die Zeit.
Auch nach eineinhalb Jahren „back in Hanover“ ist das Fernweh (oder ist es Heimweh?) nach Berlin nicht verschwunden. Umso schöner, wenn man nach stundenlangem Stau auf der A2 auf der frischsanierten Avus unserer Hauptstadt wieder ein Stückchen näher kommt.
Auch unsere kurzen Gast-Wochenenden drehen sich irgendwie immer ums Essen. Und – der Mensch ist ein Gewohnheitstier – man landet immer wieder bei den alten Highlights. Eines ist Jimmy Woo, an der ständig populärer werdenden Friedelstraße in Neukölln gelegen. Hier sind wir bereits seit einigen Jahren immer wieder zu finden, nicht zuletzt, weil es der einzig mir bekannte Laden ist, in dem ich eine Laotian Paella bekomme wenn mir danach ist (was der Laote vielleicht gar nicht kennt, die Grundidee aber nicht weniger charmant macht). Das Gericht ist simpel: Hühnchen, Shrimps, Reis und Gemüse. Statt der spanischen Paellazutaten finden wir auf unserem Teller Koriander und die „Barbecue“ Sauce nach Art des Hauses. Zugegeben, es ist nicht besonders nah am spanischen Original, aber trotzdem lecker!

JW

Bei einem Spaziergang entlang des Kanals stellt man mal wieder fest, wie populär der Kiez inzwischen ist. Noch vor drei Jahren erntete man bei vielen Berlinern eine hochgezogene Augenbraue (mindestens!) bei der Nennung des Wohnortes Neukölln, nun scheint sich die touristische Jugend rund um die Friedelstraße und dem Maybachufer zu tummeln. Und ja, zu Recht! Denn es ist einfach schön in Neukölln, und der Sonnenuntergang bewundert von den Kanalbrücken ist definitiv einen Abstecher wert. Bierchen und Schlauchboot nicht vergessen!

http://www.jimmy-woo.de/
Friedelstr. 24
12047 Berlin-Neukölln
0176-2525 62 05

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Unterwegs in Hannover: und der boese Wolf (Linden)

Endlich ist der Sommer da! Ja, es ist zurzeit unendlich heiß. Zu heiß! Aber damit auch endlich die Zeit des Jahres, wo man sich gern raus setzt und seinen Feierabend im Freien verbringt. Und wo ginge das besser als auf der Terrasse des …und der böse Wolf in Linden. Das Wirtshaus hinter dem Lindener Markt sieht im Vorbeigehen aus wie eine gewöhnliche Kneipe, verbirgt aber die beste Thai-Küche in ganz Hannover (…und wahrscheinlich muss man sehr weit fahren um das zu toppen). Der Wolf ist rustikal und ehrlich, ohne Chichi. Auf den Bierbänken sitzt ein entspanntes Publikum, das auch zum Charme dieses Lokals beiträgt. Alles kann, nix muss.

FOOD1

Wer hier aber nur sein Feierabendbierchen trinken will, verpasst das exzellente Essen, das hier serviert wird. Die meisten Gerichte werden in vier Varianten angeboten – mit Pute, Rind, Schwein oder Tofu. Darunter sind auch Thai-Klassiker wie Pad Thai und diverse Curries. Wer lieber Fisch oder Ente mag, findet hier auch eine Reihe von sehr guten Gerichten. Auf unserer Empfehlungsliste stehen das Massman Curry, die gebackene Ente Pet Pat Met Ma Mong und das bereits angesprochene Pad Thai. Experementierfreudigen sei die mit Fleisch gefüllte Avocado empfohlen. Ist mal etwas Anderes und unerwartet lecker. Auch alle anderen Gerichte, die wir bisher hatten, waren sehr gut. Von daher, ruhig mal mutig sein und etwas ausprobieren. Die Portionen sind allesamt sehr üppig, so dass eine Vorspeise meist nicht nötig ist. Bei Zweifeln, wendet euch vertrauensvoll an den Service, da wird euch geholfen. Ach ja, und fragt immer nach dem Saucentablett. Mit den Chili-, Knoblauch- und Sojasaucen könnt ihr eurem Essen noch den letzten Schliff verpassen.

Wir hoffen, dass der Sommer noch lange anhält…

http://www.undderboesewolf.de/
Heesestr. 1
30449 Hannover-Linden
0511-45 38 34

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